Schwein im Stall
Mannebeck - RONDOMAT im Vergleich vorn, großer Vorsprung vor Breiautomaten, höchste tägliche Zunahmen, Rundtrog mit 10 Sensoren, gleichmäßige Futterdosierung, Solitaire
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Futtertechnik für Ferkel

Vergleich verschiedener Fütterungstechniken für die Ferkelaufzucht beim Landwirtschaftszentrum Haus Düsse

Auszüge: Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen Lippe Nr. 6/2007

Die Fütterung und insbesondere die Anfütterung stellen nach wie vor eine besondere Herausforderung in der Ferkelaufzucht dar. Es gilt die Entwöhnung von der Sauenmilch schonend und damit ohne Gesundheits- und Leistungseinbrüche zu meistern. 
Kleine Portionen hochwertiger Erstfutter, feucht bis nass formuliert und immer wieder frisch angeboten, sind dabei sehr hilfreich.
In der gesamten Aufzucht ist auf beste Futter- und Fütterungshygiene zu achten. Dabei hat die Wahl der richtigen Fütterungstechnik eine Schlüsselfunktion für den betrieblichen Erfolg.



Rondomat als Referenzsystem

Aufgrund mehrjähriger positiver Erfahrungen wurde der Rondomat als Kontrolle gegen alle anderen Varianten eingesetzt. 
Bei insgesamt gutem mittlerem Zunahmeniveau erreichte der Rondomat in allen Vergleichen die besseren Tageszunahmen. Unter den hier beschriebenen Voraussetzungen scheint diese Fütterungstechnik gegenüber den anderen Testkandidaten tendenziell überlegen. Wenngleich die höheren Tageszunahmen statistisch nicht abzusichern sind, so zeigt sich doch im Mittel stets ein mehr oder weniger deutlicher Vorsprung. Dieser macht gegenüber dem Rohrbreiautomaten 35 g aus.  



Viele kleine Portionen.....

Der Rondomat kann kleine Portionen feuchtkrümelig füttern, da das Futter nicht im Längstrog querverteilt werden muss. Hierauf vor allem basiert wahrscheinlich der Leistungsvorsprung. Des weiteren scheint es hilfreich zu sein, bei 280 cm Troglänge den Troginhalt über zehn Sensoren alle 25 cm nahezu lückenlos zu kontrollieren. So ist die Sattfütterung mit stets frischem, nicht zu stark mit Wasser versetztem Futter möglich. Gleichzeitig kann aufgrund möglicher kleiner Ausdosiermengen die Anfütterung komfortabel und attraktiv optimiert werden. 
Beim Breiautomaten ist ein ähnlicher Effekt nur zu erreichen, wenn wenigstens in den ersten 4-6 Tagen manuell per Beistellschale täglich mehrfach Futter angeboten wird. 
Das aber macht Arbeit und unterbleibt somit meistens.